Die Gelenke aller Lebewesen, auch die der Menschen, sind unter Bewegung extrem hohen Belastungen ausgesetzt. Um den Gelenken mehr Stabilität zu geben, kann man sie mit speziellen Bandagen stützen. Besonders gilt das den Sprunggelenken.
Die Sprunggelenke der Pferde sind besonders gefährdet und können leicht überlastet und verletzt werden. Wer sich einmal darauf konzentriert, welche gewaltige Wucht zum Beispiel die Vorderbeine eines Pferdes auffangen müssen, wenn es über ein Hindernis springt, kann sich leicht vorstellen, dass schon ein falscher Tritt, die Muskeln und Bänder überbelasten können. Überdehnte Bänder und eine schlecht trainierte Muskulatur führen früher oder später mit ziemlicher Sicherheit zu schweren Knorpelverletzungen oder gar zu Frakturen. Auch Arthrosen sind keine Seltenheit bei Pferden. Die Arthrosen entwickeln sich in der Regel aus Überbeanspruchung und Verschleiß. Doch auch aus Verstauchungen können sich ziemlich schnell sehr schmerzhafte Arthrosen entwickeln. Die Behandlung von Sprunggelenksschäden ist äußerst langwierig und oft bleiben die Gelenke bei schlechter Ausheilung instabil. Somit ist das Reiten für Pferd und Besitzer nicht mehr möglich.
Doch nicht nur das Springen belastet die Pferdebeine, auch das Dressurreiten und vor allem das Westernreiten, birgt die Gefahr von Gelenkzerstörungen und Arthrosen.
Wie kann man sein Pferd schützen? Zum einen sollte das Gewicht des Reiters in einem gesunden Verhältnis zu seinem Pferd stehen. Für einen schwergewichtigen Menschen ist ein kleines Reitpony sicher nicht der geeignete Partner. Ein oft unterschätztes Risiko, ist die Wahl des Sattels der Druckstellen auf dem Rücken verursachen kann. Die dadurch entstehenden Schmerzen, versucht das Pferd durch eine Haltungsänderung (Schonhaltung) zu vermeiden. Dies hat den Nachteil, dass die Beine nicht mehr gleichmäßig belastet werden. Die Folge können Fehlstellungen der Beine und damit falsche Belastung der Gelenke sein.
Das A und O ist natürlich ein tägliches Bewegungstraining um die Muskulatur zu stärken. Kräftige Muskulatur an den Beinen schützt Bänder, Sehnen, Knorpel und nicht zuletzt das Knochengerüst unserer Pferde. Auch das regelmäßige Beschlagen, das vom erfahrenen Hufschmied gemacht werden sollte, beugt Gelenkschäden vor. Man kann sich leicht vorstellen, wie es sich läuft, wenn einem die ‚Schuhe’ nicht passen.
Auch, wenn es etwas Mehrarbeit bereitet, die Gelenke vor dem Reiten gut zu verpacken: Was für jeden Leistungssprotler selbstverständlich ist, sollte man auch seinem Pferd zugestehen. Für besonders starke Belastungen sollte man seinem Pferd Gelenkschoner anlegen. Diese sind genau an den Pferdefuß anzupassen, sonst verpufft ihre Wirkung. Gelenkschoner , Bandagen und Stützstrümpfe, stabilisieren die Gelenke und geben zusätzlichen Halt. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen und inzwischen werden sie in allen Farben angeboten, sodass sie in Verbindung mit Mähnen- oder Schweifschmuck, den Pferden ein top modisches Aussehen geben. So lässt sich verantwortungsvolle Vorsorge mit Chic gut vereinbaren.
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